Garten & Natur

Ein kleines Rosenbeet

Durch den Umzug in 2014 (der fünfte innerhalb von vier Jahren…) stand mir zum ersten Mal ein klitzekleines Stück Garten zur Verfügung. Ich war selig – hatte ich doch von nun an die Möglichkeit die Schweinchen auch mal ins Grüne zu setzen und ein paar Blümchen zu pflanzen. Meine Leidenschaft für eigenes Gemüse entwickelte sich erst später.

Neben einem Beet für die Fleischis wünschte ich mir ein kleines Rosenbeet. Dieser Wunsch wurde mir schon im November, nur zwei Monate nach dem Einzug, erfüllt. Ein kleiner Teil des Rasens – vor einem bereits existierenden Hibiskus – wurde umgegraben. Es war die sonnigste Stelle im Garten, sodass es die Damen immer schön warm hatten.

IMG_2277Wie fast alles, was ich kaufe, kamen auch die Rosen per Paket – online bestellt bei Kordes Rosen. Ich hatte mich für die Sorten Beetrose „Gartenspaß“ (wurzelnackt),  Beetrose „Novalis“ (wurzelnackt), Beetrose „Herzogin Christiana“ (getopft) und Edelrose „Gräfin Diana“ (getopft) entschieden. Dazu orderte ich noch Lavendel und einen Ziersalbei. Ich hielt mich an die Empfehlungen von Kordes bezüglich der Pflanzabstände – Probleme mit Krankheiten hatte ich bisher nie.

Die Düngung mit Pferdemist im Frühjahr des darauffolgenden Jahres verfehlte ihre Wirkung nicht – schon im Juni zeigten sich die ersten Blüten, den ganzen Sommer über gaben die Mädels alles und verschönerten mir das Leben durch die bunten Farbtupfen. In den Folgejahren kam ich leider nicht mehr so leicht an Pferdemist und düngte mit selbstgemachter Brennnesseljauche (Anleitung folgt) – den Damen war es einerlei.

Zum Geburtstag hatte ich die Edelrose „Orient Express“ im Topf geschenkt bekommen – ich freute mich sehr, da ich ein großer Fan von Agatha Christie bin. Im Herbst durfte die edle Schönheit mit ins Beet ziehen. Dort verblieben die Rosen bis zum April 2017 – denn es steht ja mal wieder ein Umzug an.

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‚Orient Express‘

Leider hatte ich im ersten Jahr Probleme mit Blattläusen. Da ich gar kein Fan von „Chemiewaffen“ im Garten bin, habe ich mich mit einem Marienkäferhaus und einem Ohrenkneifer-Hotel ausgestattet. Und siehe da, die Blattlaus-Population in den Folgejahren war sehr überschaubar und nur bei genauer Suche zu entdecken. Das natürliche Gleichgewicht war also wiederhergestellt und ich somit zufrieden.

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Marienkäferhaus

4 Gedanken zu „Ein kleines Rosenbeet“

  1. Ohrenkneifer sind sehr effektive Läusefresser! Meine Kapuzinerkresse war ganz schön verlaust, und plötzlich wohnten in mehreren Blüten Ohrenkneifer. Schon nach wenigen Tagen war von den Blattläusen kaum noch was zu entdecken. :-)

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