Garten & Natur

Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin – Bali, Korea und Japan

Farbenfroher Start im Dahliengarten, der Englische Garten als Inspiration für meine Gemüsebeete – all das lag schon hinter uns und so machten wir uns auf den Weg zu einem weiteren Highlight auf der IGA – Gärten aus dem asiatischen Raum.

Wir begannen unsere Reise in den Fernen Osten mit dem Balinesischen Garten, der sich in einem riesigen Glashaus befand. Man konnte dort wunderbar durch die tropische Landschaft mit beeindruckenden Blüten schlendern und sich durch die künstlichen Tempelanlagen in Urlaubsfeeling versetzen lassen.

Als wir das beeindruckende Haus verließen und wieder mit dem bewölkten Berliner Herbst-Himmel konfrontiert wurden, entschieden wir uns für eine standesgemäße Mittagspause – Asia-Style. Es gab dort ein paar Schritte weiter einen Stand mit allerlei frisch zubereiteten asiatischen Köstlichkeiten. Super lecker!

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Nach der Stärkung ging es weiter nach Korea. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie wohl ein koreanischer Garten aussehen möge und fand die Anlage wirklich interessant. Es hat Spaß gemacht, über die Steine zu klettern.

Den Abschluss unseres Abstechers nach Asien, bildete der Japanische Garten. Dieser wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin/ Tokio bereits im Jahr 2003 vom Gartendesigner und Zen-Priester Shunmyō Masuno erschaffen. Als typisch japanische Pflanzen begegnen einem hier unter anderem Fächerahorn, Japanischer Blumenhartriegel und die Japanische Lavendelheide. So entstand ein Garten mit Stilelementen der klassisch japanischen Gartenkunst wie Steinsetzungen, einem Pavillon („Chaya“) und dem Zen-Garten: Kare-san-sui – „trockene Landschaft“ – ist eine Sonderform des japanischen Gärtnerns. Die geschwungenen Linien, die mit einem Holzrechen in Kies- oder Sandflächen gezogen werden, sollen natürliche Strukturen wie Bäche oder andere Gewässer symbolisieren. Das Rechen sowie die Betrachtung der so angelegten Gärten, gilt als Meditation.

Es war wirklich toll, sich von den fernen Ländern und der dortigen Botanik inspirieren zu lassen. Man schlendert wie im Traum durch die Anlagen.

Als wir uns dann endlich losreißen konnten, machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung Eingang. Zum Einen, weil dies auch noch einmal einen ordentlichen Fußmarsch bedeutete, zum Anderen gab es auf dem Weg noch den Rosengarten und einige Inspirationen für den eigenen Hausgarten zu entdecken. Dazu demnächst mehr – diese Beiträge werden dann auch die beiden letzten zu meinen Hinghlights auf der IGA sein. Denn auch Häkeltechnisch ging es in den letzten Tagen endlich mal wieder etwas voran :)

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